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Sonntag, 9. August 2015

Maritimer August - Gastpost von Sunny und Rudi aus München


Ich bin ja ein schlauer Fuchs, gell. Und warum sollte ich den Gastbloggerauftritt hier und heute bei Heidi nicht an meinen Mann delegieren. Das Thema lautet schließlich Maritim.
 
Was könnte maritimer sein, als ein aus Ausflug nach Monterey (Kalifornien). Weltberühmt für seinen weißen Sand(strand), der bis an die Côte d'Azur exportiert wird. Und natürlich sein Bay Aquarium KLICK.

Ich war zwar auch schon dort, aber bei mir ist es fast 20 Jahre her. An digitale Fotos aus dieser Zeit ist natürlich nicht zu denken.



Deshalb lassen wir jetzt einfach Rudi alias Stanley Beamish zu Wort kommen bzw. seine Fotos für sich sprechen.


Die Stimmung und das Lebensgefühl ist in einer Küstenstadt immer anders. Weil solche Städte immer an wirtschaftlich oder militärisch vorteilhaften Orten entstanden, können sie auch meist mit einer reichen Geschichte aufwarten.


So auch Montery, die Stadt ist fast 250 Jahre alt, was für eine Stadt in den Staaten vergleichsweise alt ist. Es ist ja immer alles relativ...
Günstig in einer Bucht, der Monterey Bay, gelegen, war sie ursprünglich ein Militärstützpunkt und für kurze Zeit auch mal die Hauptstadt Kaliforniens.

Wirtschaftlich war der Fischereihafen von Bedeutung, die dort auslaufenden Sardinenfangschiffe belieferten die ansässige Verarbeitungsindustrie. Monterey und Umgebung war ein Magnet für Arbeiter und Einwanderer aus aller Herren Länder. Die kulturelle Vielfalt hat der Stadt gut getan.


Da ich ein großer Verehrer von John Steinbeck bin, kenne ich natürlich den Roman "Die Straße der Ölsardinen" KLICK, im Original "Cannery Row". In dieser "Konservenbüchsenstraße", die nur durch eine Häuserzeile vom Pazifischen Ozean getrennt ist, spielt der Kurzroman.


Diese Sammlung sich lose kreuzender Geschichten hat mich natürlich neugierig auf die Stadt gemacht, und so habe ich bei meinem Aufenthalt in der Bay Area im Juni die Gelegenheit genutzt und einen Tag in Montery verbracht.


Die Stadt war das Zentrum der industriellen Fischkonservierung, auch deshalb, weil die entsprechenden Techniken für industrielle Maßstäbe dort entwickelt wurde.


Überfischung der Fanggründe und Verlagerung in noch billigere Regionen setzten dem ein Ende, und so lebt Monterey heute hauptsächlich vom Tourismus.




Der alte Hafen (auch hier Fishermen's Wharf genannt), Gebäude und Orte, die man aus "Cannery Row" oder „Tortilla Flat“ kennt, und vor allem ein großes Schauaquarium KLICK sind einige der Attraktionen der Stadt.
Das Aquarium hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis der Umweltbedingungen und der Tierwelt in den Weltmeeren zu fördern.




 



Es herrscht ein angenehmes Lebensgefühl in Monterey, und es fällt einem leicht, eine entspannte Zeit dort zu verbringen. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht, die, wie ich hoffe, diese Stimmung transportieren.


Wie gesagt, Montery fand ich auch ziemlich cool - 1995. Vor allem das Aquarium. Ich war ja damals bereits schwanger, und mein Erstgeborener wollte als kleiner immer Meeresbiologe werden. Der Hang zur Biologie ist ihm geblieben..... Also. Wenn Ihr nicht wollt, dass Eure Tochter Metzgerin wird, bleibt aus den einschlägigen Ladengeschäften heraussen - solange Ihr schwanger seid.
Ich hoffe Ihr hattet Spaß mit unserem maritimen Beitrag und an Heidis Aktion.


Lasst es Euch gut gehen
Sunny von Sunny's side of life KLICK 
und Rudi alias Stanley Beamish